Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| in_schieflage [2025/11/26 16:04] – angelegt sehpferd | in_schieflage [2025/11/27 08:54] (aktuell) – [Begriffe erklärt] sehpferd | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
| - | Partnermärkte sind nie wirklich ausgewogen. Mal ist das Angebot höher als die Nachfrage, dann wieder ist ei Nachfrage so hoch, dass es kaum Angebote zu geben scheint. | + | Dieser Abschnitt beschreibt einen Mangel an einem Teil des Partnermarkts, |
| - | Dabei weicht der „gefühlte Mangel“ vom tatsächlichen Mangel ab. Wenn ein Mann zehn Frauen hintereinander um ein Date bittet und keine davon reagiert, so ist das ein gefühlter Mangel. | + | Seit Jahren steigt die Anzahl weiblicher Akademiker schneller an als bei ihren männlichen Kollegen. Und weil die Ausbildung oft viele Jahre dauert, denken sie oft erst zwischen dem 30. Und 35. Lebensjahr an eine Bindung oder Ehe. |
| - | In wirklicher Mangel besteht, wenn Menschen entsprechenden Alters mit den gewĂĽnschten Eigenschaften nicht zur VerfĂĽgung stehen. | + | ===== In den AbgrĂĽnden des Mangels ===== |
| - | Am Beispiel der weiblichen Akademiker seit etwa 2010. | ||
| - | |||
| - | Seit Jahren wächst ihre Anzahl schneller als bei den Männern. Und nicht nur das: Weil ihre Ausbildung oft viele Jahre dauert, denken sie oft erst zwischen dem 30. Und 35. Lebensjahr an eine Bindung oder Ehe. | ||
| Zu diesem Zeitpunkt ist die Anzahl der ungebundenen männlichen Akademiker aber bereits gefallen, weil andere partnersuchende Frauen sie bereits „weggeschnappt“ haben. Hinzu kommt bei diesen Männern noch, dass sie nicht nach „Gleichheit“ beim höchsten erworbenen Bildungsstand streben, sondern nach Softskills oder körperlicher Attraktivität gesucht haben. | Zu diesem Zeitpunkt ist die Anzahl der ungebundenen männlichen Akademiker aber bereits gefallen, weil andere partnersuchende Frauen sie bereits „weggeschnappt“ haben. Hinzu kommt bei diesen Männern noch, dass sie nicht nach „Gleichheit“ beim höchsten erworbenen Bildungsstand streben, sondern nach Softskills oder körperlicher Attraktivität gesucht haben. | ||
| - | Auf diese Weise entsteht ein „Ungleichgewicht“ zwischen Angebot und Nachfrage. | + | Auf diese Weise entsteht ein „Ungleichgewicht“ zwischen Angebot und Nachfrage. Textlich und aus der Sicht einiger Wissenschaftler zitiert, sieht das so aus: |
| - | Frauen wählen ihre Ehepartner aus. Aber da Frauen die Heirat hinauszögern, | + | ---- |
| + | Â | ||
| + | //Frauen wählen ihre Ehepartner aus. Aber da Frauen die Heirat hinauszögern, | ||
| + | Â | ||
| + | ---- | ||
| Ein Phänomen, dass wir heute beobachten können, ist dabei auch die Selbstüberschätzung. Ich bin sicher, dass der größte Teil dieser „durchschnittlichen“ Frauen in das Schema der „Selbstüberschätzung“ fällt. Hand aufs Herz: Welche stolze Akademikerin wird sich schon als „Mittelmaß“ oder Durchschnitt bezeichnen? | Ein Phänomen, dass wir heute beobachten können, ist dabei auch die Selbstüberschätzung. Ich bin sicher, dass der größte Teil dieser „durchschnittlichen“ Frauen in das Schema der „Selbstüberschätzung“ fällt. Hand aufs Herz: Welche stolze Akademikerin wird sich schon als „Mittelmaß“ oder Durchschnitt bezeichnen? | ||
| Zeile 25: | Zeile 26: | ||
| Dazu passt, dass die genannte Autorin eine Ausnahme nennt: | Dazu passt, dass die genannte Autorin eine Ausnahme nennt: | ||
| - | Sehr schöne junge Frauen – selbst hochgebildete, | + | ---- |
| - | Modeerscheinungen | + | //Sehr schöne junge Frauen – selbst hochgebildete, |
| + | // | ||
| - | Allgemein gilt als sicher, dass es Paare etwas gleicher sozialer Herkunft leichter haben, ihr Leben zu meistern. Bildung zählte lange Zeit nicht dazu, weil sie so gut wie identisch mit der Herkunft war. Wenn es Unterschiede gab, dann waren die Männer die Geber, die Frauen traten als Nehmer(innen) auf. Ein Beispiel war das „Hinaufheiraten“ in den Adel oder das „besser Bürgertum“. | + | ---- |
| + | ===== Fakten und Modeerscheinungen als Auslöser | ||
| + | |||
| + | Allgemein gilt als sicher, dass es Paare etwas gleicher sozialer Herkunft leichter haben, ihr Leben zu meistern. Bildung zählte lange Zeit nicht dazu, weil sie so gut wie identisch mit der Herkunft war. Wenn es Unterschiede gab, dann waren die Männer die Geber, die Frauen traten als Nehmer(innen) auf. Ein Beispiel war das „Hinaufheiraten“ in den Adel oder das „besser Bürgertum“. | ||
| + | |||
| + | |||
| + | ===== Fazit ===== | ||
| - | Fazit | ||
| Wenn ein tatsächlicher Mangel mit hohen Ansprüchen und Erwartungen zusammentrifft, | Wenn ein tatsächlicher Mangel mit hohen Ansprüchen und Erwartungen zusammentrifft, | ||
| - | Rat | + | ===== Rat und Ausblick =====Â |
| + | |||
| In diesem und allen ähnlichen Fällen lohnt es sich, die eigenen Werte zu überprüfen – aber auch gesellschaftliche Normen infrage zu stellen. Die Psychologie sagt uns, dass wir die Gleichheitsfrage bei der Partnersuche in den Vordergrund stellen sollen. Sie sagt aber nicht, welche Eigenschaften gleich, ähnlich, einander ergänzend oder unterschiedlich sein sollen. | In diesem und allen ähnlichen Fällen lohnt es sich, die eigenen Werte zu überprüfen – aber auch gesellschaftliche Normen infrage zu stellen. Die Psychologie sagt uns, dass wir die Gleichheitsfrage bei der Partnersuche in den Vordergrund stellen sollen. Sie sagt aber nicht, welche Eigenschaften gleich, ähnlich, einander ergänzend oder unterschiedlich sein sollen. | ||
| + | |||
| + | Wenn du dich selbst fragst, was dir wichtig ist, wirst du auf andere Werte stoĂźen, die sich nicht mit " | ||
| + | ===== Begriffe erklärt ===== | ||
| + | |||
| + | **Softskills** bezeichnen eine Vielfalt persönlicher Eigenschaften, | ||
| + | **Downdating** heiĂźt, sich mit Männer oder Frauen "unter Wert" zu treffen. Dabei wäre zu fragen, ob der eigene Wert rĂchtig bemessen wird. | ||
| + | |||
| + | ===== Zitat(e) ===== | ||
| + | |||
| + | Anne Hendershott, | ||
| + | |||
| + | |||
| + | |||
| + | |||
| + | |||