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-Partnermärkte sind nie wirklich ausgewogenMal ist das Angebot höher als die Nachfrage, dann wieder ist ei Nachfrage so hoch, dass es kaum Angebote zu geben scheint+Dieser Abschnitt beschreibt einen Mangel an einem Teil des Partnermarkts, der zwischen 2010 und heute (2026) bereits mehrfach fĂĽr Schlagzeilen sorgteEr betrifft  den Beziehungs- und Heiratsmarkt fĂĽr  weibliche Akademiker
  
-Dabei weicht der „gefĂĽhlte Mangel“ vom tatsächlichen Mangel abWenn ein Mann zehn Frauen hintereinander um ein Date bittet und keine davon reagiertso ist das ein gefĂĽhlter Mangel.+Seit Jahren steigt die Anzahl weiblicher Akademiker schneller an als bei ihren männlichen KollegenUnd weil die  Ausbildung oft viele Jahre dauertdenken sie oft erst zwischen dem 30. Und 35. Lebensjahr an eine Bindung oder Ehe
  
-In wirklicher Mangel besteht, wenn Menschen entsprechenden Alters mit den gewĂĽnschten Eigenschaften nicht zur VerfĂĽgung stehen. +===== In den AbgrĂĽnden des Mangels =====
  
-Am Beispiel der weiblichen Akademiker seit etwa 2010.  
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-Seit Jahren wächst ihre Anzahl schneller als bei den Männern. Und nicht nur das: Weil ihre Ausbildung oft viele Jahre dauert, denken sie oft erst zwischen dem 30. Und 35. Lebensjahr an eine Bindung oder Ehe.  
  
 Zu diesem Zeitpunkt ist die Anzahl der ungebundenen männlichen Akademiker aber bereits gefallen, weil andere partnersuchende Frauen sie bereits „weggeschnappt“ haben. Hinzu kommt bei diesen Männern noch, dass sie nicht nach „Gleichheit“ beim höchsten erworbenen Bildungsstand streben, sondern nach Softskills oder körperlicher Attraktivität gesucht haben.  Zu diesem Zeitpunkt ist die Anzahl der ungebundenen männlichen Akademiker aber bereits gefallen, weil andere partnersuchende Frauen sie bereits „weggeschnappt“ haben. Hinzu kommt bei diesen Männern noch, dass sie nicht nach „Gleichheit“ beim höchsten erworbenen Bildungsstand streben, sondern nach Softskills oder körperlicher Attraktivität gesucht haben. 
  
-Auf diese Weise entsteht ein „Ungleichgewicht“ zwischen Angebot und Nachfrage.  Textlich und aus der Sicht einiger Wissenschaftler zitiert, sieht das so aus:+Auf diese Weise entsteht ein „Ungleichgewicht“ zwischen Angebot und Nachfrage. Textlich und aus der Sicht einiger Wissenschaftler zitiert, sieht das so aus:
  
-Frauen wählen ihre Ehepartner aus. Aber da Frauen die Heirat hinauszögern, schrumpft ihr Pool an geeigneten Männern, während sie ihr Studium abschlieĂźen oder höhere Positionen in ihrer Karriere erreichen. Eine durchschnittlich aussehende, gut ausgebildete Frau, die älter wird, wird es jedoch sehr schwer haben, einen Partner in einem sehr kleinen Pool geeigneter Männer zu finden, es sei denn, sie ist bereit, diesen Pool sehr grĂĽndlich zu durchforsten. +---- 
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 +//Frauen wählen ihre Ehepartner aus. Aber da Frauen die Heirat hinauszögern, schrumpft ihr Pool an geeigneten Männern, während sie ihr Studium abschlieĂźen oder höhere Positionen in ihrer Karriere erreichen. Eine durchschnittlich aussehende, gut ausgebildete Frau, die älter wird, wird es jedoch sehr schwer haben, einen Partner in einem sehr kleinen Pool geeigneter Männer zu finden, es sei denn, sie ist bereit, diesen Pool sehr grĂĽndlich zu durchforsten.//  
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 Ein Phänomen, dass wir heute beobachten können, ist dabei auch die SelbstĂĽberschätzung. Ich bin sicher, dass der größte Teil dieser „durchschnittlichen“ Frauen in das Schema der „SelbstĂĽberschätzung“ fällt. Hand aufs Herz: Welche stolze Akademikerin wird sich schon als „Mittelmaß“ oder Durchschnitt bezeichnen?  Ein Phänomen, dass wir heute beobachten können, ist dabei auch die SelbstĂĽberschätzung. Ich bin sicher, dass der größte Teil dieser „durchschnittlichen“ Frauen in das Schema der „SelbstĂĽberschätzung“ fällt. Hand aufs Herz: Welche stolze Akademikerin wird sich schon als „Mittelmaß“ oder Durchschnitt bezeichnen? 
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 Dazu passt, dass die genannte Autorin eine Ausnahme nennt: Dazu passt, dass die genannte Autorin eine Ausnahme nennt:
  
-Sehr schöne junge Frauen – selbst hochgebildete, karriereorientierte Frauen – finden immer noch hochrangige Partner, weil sie ihre Jugend und körperliche Attraktivität gegen einen hochrangigen Ehemann eintauschen können.+----
  
-Modeerscheinungen+//Sehr schöne junge Frauen – selbst hochgebildete, karriereorientierte Frauen – finden immer noch hochrangige Partner, weil sie ihre Jugend und körperliche Attraktivität gegen einen hochrangigen Ehemann eintauschen können. 
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-Allgemein gilt als sicher, dass es Paare etwas gleicher sozialer Herkunft leichter haben, ihr Leben zu meistern. Bildung zählte lange Zeit nicht dazu, weil sie so gut wie identisch mit der Herkunft war. Wenn es Unterschiede gab, dann waren die Männer die Geber, die Frauen traten als Nehmer(innen) auf. Ein Beispiel war das „Hinaufheiraten“ in den Adel oder das „besser BĂĽrgertum“. +----
  
 +===== Fakten und Modeerscheinungen als Auslöser  =====
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 +Allgemein gilt als sicher, dass es Paare etwas gleicher sozialer Herkunft leichter haben, ihr Leben zu meistern. Bildung zählte lange Zeit nicht dazu, weil sie so gut wie identisch mit der Herkunft war. Wenn es Unterschiede gab, dann waren die Männer die Geber, die Frauen traten als Nehmer(innen) auf. Ein Beispiel war das „Hinaufheiraten“ in den Adel oder das „besser BĂĽrgertum“.  Wenn heute ganze Kataloge von Anforderungen an Partersuchende gestellt werden, ist das eine  Moderscheinung. 
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 +===== Fazit =====
  
-Fazit 
  
 Wenn ein tatsächlicher Mangel mit hohen AnsprĂĽchen und Erwartungen zusammentrifft, ist es kaum noch möglich, auf dem Partnermarkt erfolgreich zu handeln. Besonders Nehmer(innen) haben es schwer, weil sie ihren erhofften Gewinn nicht einstreichen können. Wer einer Akademikerin zum „Downdating“ rät, verstößt gleich gegen zwei Grundsätze der „Nehmer(innen). Sie wollen mindestens auf „Augenhöhe“ heiraten und sie haben groĂźe Angst vor Verlusten, die dabei nach ihrer Auffassung entstehen.  Wenn ein tatsächlicher Mangel mit hohen AnsprĂĽchen und Erwartungen zusammentrifft, ist es kaum noch möglich, auf dem Partnermarkt erfolgreich zu handeln. Besonders Nehmer(innen) haben es schwer, weil sie ihren erhofften Gewinn nicht einstreichen können. Wer einer Akademikerin zum „Downdating“ rät, verstößt gleich gegen zwei Grundsätze der „Nehmer(innen). Sie wollen mindestens auf „Augenhöhe“ heiraten und sie haben groĂźe Angst vor Verlusten, die dabei nach ihrer Auffassung entstehen. 
  
-Rat+===== Rat und Ausblick ===== 
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 In diesem und allen ähnlichen Fällen lohnt es sich, die eigenen Werte zu ĂĽberprĂĽfen – aber auch gesellschaftliche Normen infrage zu stellen. Die Psychologie sagt uns, dass wir die Gleichheitsfrage bei der Partnersuche in den Vordergrund stellen sollen. Sie sagt aber nicht, welche Eigenschaften gleich, ähnlich, einander ergänzend oder unterschiedlich sein sollen.  In diesem und allen ähnlichen Fällen lohnt es sich, die eigenen Werte zu ĂĽberprĂĽfen – aber auch gesellschaftliche Normen infrage zu stellen. Die Psychologie sagt uns, dass wir die Gleichheitsfrage bei der Partnersuche in den Vordergrund stellen sollen. Sie sagt aber nicht, welche Eigenschaften gleich, ähnlich, einander ergänzend oder unterschiedlich sein sollen. 
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 +Wenn du dich selbst fragst, was dir wichtig ist, wirst du auf andere Werte stoĂźen, die sich nicht mit "höchster erworbener Ausbildung" beschreiben lassen. Es können Softskills sein, aber auch spezielle Emotionen, auf die du nicht verzichten willst. Falls du eine Familie planst, kannst du den Fokus darauf richten, ob sich der in Aussicht genommene Mann als Vater eignet. Letztlich könntest du erwägen, einen jĂĽngeren Mann zu heiraten. 
 +===== Begriffe erklärt =====
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 +**Softskills** bezeichnen eine Vielfalt persönlicher Eigenschaften, die sich  nicht genau  definieren lassen, fĂĽr das Wohlbefinden des Pares aber eine groĂźe Bedeutung haben.  
 +**Downdating** heiĂźt, sich mit Männer oder Frauen "unter Wert" zu treffen. Dabei wäre zu fragen, ob der eigene Wert rĂ­chtig bemessen wird.
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 +===== Zitat(e) =====
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 + Anne Hendershott, verkĂĽrzt dargestellt und ĂĽbersetzt vom Autor.
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