Der Begriff „Matcher“ stammt von Adam Grant, dem Autor des Buches „Geben und Nehmen“. Nach seiner Meinung sind es Personen, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geben und Nehmen anstreben. Legt man diese Definition zugrunde. So sind im gewöhnlichen Alltag alle Beteiligten „Matcher“, weil sie ständig Vereinbarungen untereinander treffen müssen, um in der Gemeinschaft zu überleben.
Ich habe bewusst daraus verzichtet, diesen Begriff auszuarbeiten, denn die meisten Menschen treten entweder als Nehmer oder als Geber auf. Wenn ein Ergebnis erzielt wird, bei dem beide Gewinnen, nennt man dies eine Win-win-Situation. Oftmals entscheidet aber der Mächtigere, welchen Gewinn er selber einheimsen möchte, und was er der anderen Person zugesteht.
Unzweifelhaft ist hingegen die Motivation: Beide Partner(innen) versuchen, aus der Vereinbarung den größtmöglichen Gewinn herauszuschlagen. Wie in allen anderen Fällen auch, kann der Gewinn finanziell, emotional, physisch, geistig, sozial oder in anderer Weise bemessen werden.
Matcher wurde auch als „Ausgleicher“ oder „Balancierer“ bezeichnet - eine offizielle Übersetzung existiert jedoch nicht.