Der Begriff Emotionskonto wird hier benutzt, um klarzustellen, dass sich die Menge der „gute Gefühle“ verhält wie auf einem Girokonto. Wir haben also einen gewissen Sockelbetrag auf dem Konto, streben aber danach, ihn zu vermehren. Theoretische wächst damit unser Glücksgefühl.
Allerdings kann unser Guthaben auch schnell zusammenschmelzen – das haben viele Menschen schon einmal erlebt. Um dem vorzubeugen, versuchen wir, das Emotionskonto zu kontrollieren und es schnell wieder aus einer „Schieflage“ zu befreien.
Manche Psychologen nennen den Inhalt unseres Emotionskontos auch das „psychische Einkommen“. Der Begriff ist nicht ganz korrekt, denn alles, was dort eingeht, sind Glücks- oder Erfolgsmomente. Sie sind nicht sonderlich gut geordnet, sondern können vom Gehirn neu konfiguriert werden.
Sowohl Geber(innen) wie auch Nehmerinnen, die ihr Emotionskonto beobachten, wissen, welche Belastungen ihr persönliches Emotionskonto verträgt. Egal, wie wir den Inhalt nennen, beugt dies emotionalen Problemen vor.
An anderer Stelle erwähne ich das „Motivationskonto“ - es wird immer dann enleert, wenn zu viele Enttäuschungen auf uns zukommen., kann aber durch Erfolge wieder aufgefüllt werden. Wie auch das „Emotionskonto“ ist dies kein offiziell anerkannter Begriff.
Achtung: Dieser Beitrag enthält Begriffe, die in der Wissenschaft unstritten ist. Daher ist davon abzuraten, ihn in Hausaufgaben, Referate oder dergleichen zu verwenden.