Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| im_alltag [2025/11/13 16:59] – [Können wir beim Erfolg "nachhelfen"?] sehpferd | im_alltag [2025/12/07 16:31] (aktuell) – [Was bedeutet geben und nehmen für uns im gewöhnlichen Alltag?] sehpferd | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
| ===== Was bedeutet geben und nehmen für uns im gewöhnlichen Alltag? ===== | ===== Was bedeutet geben und nehmen für uns im gewöhnlichen Alltag? ===== | ||
| - | + | Â | |
| + | //Wir bemĂĽhen uns einerseits um Verbindungen, | ||
| + | Â | ||
| + | (Adam Grant)Â | ||
| Über die Entstehung unserer Eigenschaften gibt es so viele Theorien, wie es wissenschaftliche Arbeiten dazu gibt. Der Wissenschaftler fragt früher oder später nach dem „Warum? | Über die Entstehung unserer Eigenschaften gibt es so viele Theorien, wie es wissenschaftliche Arbeiten dazu gibt. Der Wissenschaftler fragt früher oder später nach dem „Warum? | ||
| Zeile 8: | Zeile 12: | ||
| Warum werden wir, wie wir heute sind? Oder um die beiden Begriffe „Geber“ und „Nehmer“ zu verwenden: Wir kommt es, dass wir zu Gebern und Nehmern geworden sind? | Warum werden wir, wie wir heute sind? Oder um die beiden Begriffe „Geber“ und „Nehmer“ zu verwenden: Wir kommt es, dass wir zu Gebern und Nehmern geworden sind? | ||
| - | Eine Antwort ergibt sich von selbst: Geben und Nehmen sind für Menschen unerlässlich – sie sind sozusagen eine Grundlage unserer Existenz. Die nächste Frage wäre: „Warum werden einige von uns eher zu „Gebern“, | + | Eine Antwort ergibt sich von selbst: Geben und Nehmen sind für Menschen unerlässlich – sie sind sozusagen eine Grundlage unserer Existenz. Die nächste Frage wäre: „Warum werden einige von uns eher zu „[[zum Geber werden|Gebern“]], andere eher zu „Nehmern“? |
| + | //(Zitat aus "Geben und Nehmen", | ||
| ===== Wie werden wir, was wir heute sind? ===== | ===== Wie werden wir, was wir heute sind? ===== | ||
| Zeile 27: | Zeile 32: | ||
| Der Nachteil an solchen Einstufungen besteht darin, dass sie oft mit verborgenen Bewertungen gleichgesetzt werden. Demnach wird das Verhalten der Geber“ als „positiv“ eingestuft, während Nehmer eher „negativ“ bewertet werden. Gelegentlich ist es auch umgekehrt: Dann werden Geber als erfolglos beschrieben und Nehmer gelten als Gewinner. | Der Nachteil an solchen Einstufungen besteht darin, dass sie oft mit verborgenen Bewertungen gleichgesetzt werden. Demnach wird das Verhalten der Geber“ als „positiv“ eingestuft, während Nehmer eher „negativ“ bewertet werden. Gelegentlich ist es auch umgekehrt: Dann werden Geber als erfolglos beschrieben und Nehmer gelten als Gewinner. | ||
| - | Sieht man sich den Hintergrund genauer an, so fällt oft das Wort „Motivation“. Die Frage ist dann nicht „Wie verhält sich jemand?“, sondern „aus welchem Motiv heraus tut er das?“ Darauf gibt es zwei Antworten. Die eine ist: „Weil er generell etwas Sinnvolle darin sieht“. Die andere ist: „Weil er einen Gewinn für sich (oder andere) erhofft.“ | + | Sieht man sich den Hintergrund genauer an, so fällt oft das Wort „Motivation“. Die Frage ist dann nicht „Wie verhält sich jemand?“, sondern „aus welchem Motiv heraus tut er das?“ Darauf gibt es zwei Antworten. Die eine ist: „Weil er generell etwas Sinnvolle darin sieht“. Die andere ist: „Weil er einen Gewinn für sich (oder andere) erhofft.“ |
| Einige Menschen handeln also, weil sie einem inneren Drang folgen, andere, weil sie einen Vorteil für sich erhoffen. Im ersten Fall nehmen sie an, dass sich ihr Verhalten „schon irgendwie auszahlen“ wird, im zweiten Fall erwarten sie einen Zuwachs an Zufriedenheit, | Einige Menschen handeln also, weil sie einem inneren Drang folgen, andere, weil sie einen Vorteil für sich erhoffen. Im ersten Fall nehmen sie an, dass sich ihr Verhalten „schon irgendwie auszahlen“ wird, im zweiten Fall erwarten sie einen Zuwachs an Zufriedenheit, | ||
| Zeile 36: | Zeile 41: | ||
| In Teil der Menschen fühlt sich dabei „abgehängt“. Die Erwartungen sind dann erheblich höher als die Ergebnisse. Sie sind die Klienten von Einrichtungen oder Einzelpersonen, | In Teil der Menschen fühlt sich dabei „abgehängt“. Die Erwartungen sind dann erheblich höher als die Ergebnisse. Sie sind die Klienten von Einrichtungen oder Einzelpersonen, | ||
| - | Weil der Erfolg bei der Partnersuche so wichtig ist, setzen manche Teilnehmer enorm viel Energie ein. Sie sind dann oft enttäuscht, | + | ===== Erfolg und Partersuche ===== |
| + | Â | ||
| + | Â | ||
| + | Weil der [[partnersuche_mit_erfolg|Erfolg]] bei der Partnersuche so wichtig ist, setzen manche Teilnehmer enorm viel Energie ein. Sie sind oft enttäuscht, | ||
| //„Wenn du auf dem Weg, den du eingeschlagen hast, nirgendwo ankommst, dann kann es sein, dass du niemals dein Ziel erreichst. Es nützt dann verständlicherweise auch nichts, dich mehr anzustrengen. Besser wäre, einen anderen Weg einzuschlagen.“ | //„Wenn du auf dem Weg, den du eingeschlagen hast, nirgendwo ankommst, dann kann es sein, dass du niemals dein Ziel erreichst. Es nützt dann verständlicherweise auch nichts, dich mehr anzustrengen. Besser wäre, einen anderen Weg einzuschlagen.“ | ||
| Zeile 48: | Zeile 56: | ||
| Wichtig ist, was du in der Gegenwart mit deinen Fähigkeiten erreichen willst und was du davon wirklich erreichst. Wenn das Verhältnis für dich ausgeglichen ist, sind keinerlei Aktionen nötig. Wenn du unzufrieden bist, kannst du zunächst „den Weg ändern“, das heißt, nicht „mehr desselben“ zu probieren, sondern „etwas anderes“. Manchmal ist es einfach, dein Verhalten zu verändern, insbesondere durch Kommunikation – dazu gibt es Kurse und eine fachlich fundierte Selbsthilfeliteratur. Manchmal blockieren Menschen ihre Erfolge selbst – in diesen Fällen helfen sinnreiche, offene Gespräch oder Problemanalysen. | Wichtig ist, was du in der Gegenwart mit deinen Fähigkeiten erreichen willst und was du davon wirklich erreichst. Wenn das Verhältnis für dich ausgeglichen ist, sind keinerlei Aktionen nötig. Wenn du unzufrieden bist, kannst du zunächst „den Weg ändern“, das heißt, nicht „mehr desselben“ zu probieren, sondern „etwas anderes“. Manchmal ist es einfach, dein Verhalten zu verändern, insbesondere durch Kommunikation – dazu gibt es Kurse und eine fachlich fundierte Selbsthilfeliteratur. Manchmal blockieren Menschen ihre Erfolge selbst – in diesen Fällen helfen sinnreiche, offene Gespräch oder Problemanalysen. | ||
| + | |||
| + | |||
| + | |||
| + | [[im_intimen |{{: | ||
| + | |||
| + | [[in_beziehungen |{{: | ||
| + | |||
| + | [[start|{{: | ||
| + | |||