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gefuehlsinvestitionen [2025/11/23 16:03] – [Investitionen in Gefühle und Gewinnaussichten] sehpferdgefuehlsinvestitionen [2025/11/23 16:42] (aktuell) – [Gefühlsinvestitionen in China und in der k u k Monarchie] sehpferd
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 Wer reichlich authentische Gefühle angesammelt hat und etwas davon „gibt“, hat diese Schwierigkeiten wesentlich seltener. Wer aber seine Gefühlskonten schon fast abgeräumt hat oder wer „geliehene“ Gefühle investiert, muss mit Enttäuschungen rechnen.  Wer reichlich authentische Gefühle angesammelt hat und etwas davon „gibt“, hat diese Schwierigkeiten wesentlich seltener. Wer aber seine Gefühlskonten schon fast abgeräumt hat oder wer „geliehene“ Gefühle investiert, muss mit Enttäuschungen rechnen. 
  
-Gefühlsinvestitionen in der Literatur+===== Gefühlsinvestitionen in China und in der k u k Monarchie ===== 
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 +Aus chinsesishcer Sicht ist eine Gefühlsinvestition ist ein Mittel, beginnende wie auch bereits bestehende Beziehungen zu festigen. Dabei geht es nicht nur um materielle oder symbolische Zuwendungen, wie etwa Blumen oder ähnliche Mitbringsel, sondern vor allem darum, Gefühle zu schenken. (感情投资) 
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 +Im positiven Sinne gebraucht, erhöhen solche Gaben die Sympathie füreinander, die solche  Geschenke asudrücken sollen  Wenn es sich wirklich um eine Tauschbeziehung handelt, nehmen sich die Partner vor, dem oder der Schenkenden eine ähnliche Freude zu bereiten. Da Geber(in) und Nehmer(in) sich nicht zeitgleich beschenken, steht eine Gabe nicht mit einer Gegengabe in Verbindung, sodass keine Verpflichtung existiert, wohl aber der Wunsch, etwas „zurückzugeben“ (1). 
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 +Zitiert und stilistsch angepasst aus dieser und ähnlichen [[https://dokumen.pub/perspektiven-interkultureller-kompetenz-9783666403323-9783525403327-9783647403328.html|Quellen]]] 
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 +Im Westen war bei jungen Frauen oft die Frage, ob sie sich in irgendeiner Weise „anhängig“ machen, wenn sie in teure Speiselokale eingeladen werden, denn die Einladung könnte eine Aufforderung zur späteren „Gunstbezeugung“ werden.  
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 +Im negativen Sinne ist eine Gefühlsinvestition also ein Mittel, um jemandem zum Geschlechtsverkehr zu verleiten.  
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 +Das war in der k u k Monarchie (Österreich) durchs üblich – und in ähnlicher Weise auch in Deutschland:  
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 +//„Den Frauenhelden verschaffte ein Verhältnis mit dem „süßen Mädel“ unbekannte Wonnen, die zu nichts verpflichteten. Ein bisschen gut berechnetes Liebesgeflüster, hin und wieder ein Abendessen in einem der gerade beliebten Restaurants … das empfanden junge, lebenshungrige Frauen schon als adäquaten Lohn für die von ihnen gewährte Gunst.“// 
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 +(Angeblich von Krafft-Ebing, zitiert aus „Frühere Verhältnisse“ , Wien 2010) 
  
  
  


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